Moin. Also aufstehen, frühstücken,.. ähm halt! Noch mal von vorne. Heute schon um 05:30 Uhr (in echt jetzt!) aufstehen, um mich dann schlafend ins Schwesternzimmer zu bewegen. Denn heute wurde wieder Blut abgezapft. Ging ganz gut, haben bekommen was sie wollten, und ich habe sogar daran gedacht zu sagen das sie auch gleich einen HIV-Test machen sollen. Mach ich eigentlich immer so, wenn mir im Krankenhaus Blut abgenommen wird. Danach gewartet bis es Frühstückszeit war, um nach dem Frühstück wieder ins Bett zu fallen, und um auf die Visite zu warten. Visite kam, alles im grünen Bereich, Visite ging.
Mittagessen, es gab Teufelsschnitzel mit Reis. Aja, ich werde ab sofort das Essen auch mit der Handykamera dokumentieren. (Fotos kommen wie gewohnt wenn ich lust dazu habe sie ein zu spielen). Nach dem Mittagessen kamen dann auch schon per DPD meine netten Sachen die ich am Tag 18 über eBay erstanden habe. Was ich da erstanden habe? Ein kleines Täschchen in Katzenkopf Design und etwas für einen meiner Fetische. ;o)
Am Vormittags und Nachmittags bin ich relativ viel vorm Notebook gesessen, und habe mich mit dem Statistik Tool weiter beschäftigt.
Um 15 Uhr war dann wieder Kerngruppe, diesmal mit dem Thema “Körperliche Folgeschäden durch Alkoholismus“. Details hierzu trage ich vielleicht noch nach, heute aber nicht mehr.
Warum aber jetzt Abschiedsstimmung? Nun, das “Team A” geht diese Woche, da sie ja schon ihre 8 Wochen beisammen haben. Manche verlängern zwar auf nochmal vier oder acht Wochen, aber die Meisten sind morgen schon weg. Ich bin jetzt noch mit einigen draußen gesessen, und wir haben geredet. In solchen Situationen lässt es sich fast nicht vermeiden das alle etwas melancholisch werden, da die Zeit die sie hier waren sehr intensiv war. Mit einigen, mit denen ich geredet habe, sind durch aus der Meinung das ihnen die Therapie hier sehr gut getan hat, und sie quasi über den Berg sind. Hinter vorgehaltener Hand, und zwischen den Zeilen lesend kann man aber auch merken und fühlen das manchen das Leben in der normalen Welt nicht gerade leicht fallen wird. Naja, ich wünsche allen die diese Woche gehen werden das aller beste, und das sie Wege gefunden haben, oder noch finden mögen um der Sucht zu entfliehen.
Ich selbst habe ja jetzt schon fast die hälfte der Zeit hinter mich gebracht, muss aber ehrlich sagen, dass eben nach wie vor der AHA-Effekt fehlt. Wie schon mal gesagt, bekommt man hier sehr viel Wissen über das Thema Sucht und den Alkohol im speziellen mit, doch anwendbare alternativen wurden mir noch keine offenbart.
hm, sonst gibts heute eigentlich nichts mehr zu sagen.